{"id":1,"date":"1997-02-01T08:00:21","date_gmt":"1997-02-01T08:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/bbb2.de\/?p=1"},"modified":"2025-08-29T08:48:20","modified_gmt":"2025-08-29T08:48:20","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bbb2.de\/?p=1","title":{"rendered":"Wie alles begann&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwann im Februar 1997 flatterte den Bovenauer B\u00fcrgern ein Faltblatt aus dem Briefkasten entgegen: aus dem ehemaligen Weidegel\u00e4nde des Bauern Str\u00f6h sollte Bauland werden. Dieses wurde Ortsans\u00e4ssigen und Familien vorrangig angeboten, sp\u00e4ter auch ausgeschrieben. Geplant war ein Teil als reines Wohngebiet (\u201eAhornallee&#8220;), ein Teil als Mischgewerbe-Gebiet (\u201eAm Redder\u201c) auszuweisen. So kamen viele ins \u00dcberlegen, ob und warum es sch\u00f6n sei, sich in Bovenau langfristig nieder zulassen. Einige Familien und Einzelpersonen, die bis dahin in Bovenau zur Miete gewohnt hatten, nahmen das Angebot an. Der \u00fcberwiegende Teil der Interessenten kam aber aus Kiel bzw. dem Kieler Umland, um in Bovenau ein neues Zuhause zu finden. Die ersten Unterschriften unter Kaufvertr\u00e4ge wurden am 25.06.1997 f\u00fcr Grundst\u00fccke im ersten Bauabschnitt geleistet.<\/p>\n<p><strong>Der Verein\u00a0BBB2 e. V.<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201eVerein der Bovenauer B\u00fcrger im B-Plan-Gebiet 2 e.V. \u2013 BBB2 e. V.&#8220; gab sich am 8. September 1997 eine eigene Satzung und wurde in mit der Nr. 833 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rendsburg eingetragen. Stefan Kumbier wurde zum ersten Vorsitzenden gew\u00e4hlt und im Mai 2000 durch Dr. Klaus Thoms abgel\u00f6st. Zu Beginn der Vereinsgeschichte war Manfred Gehler Kassenwart des Vereines. Ortrud Fahrenkrug hat den Posten der Kassenwartin im Jahre 2007 \u00fcbernommen. Seit dem Jahr 2025 f\u00fchrt Jasper Reiter die Kasse.<\/p>\n<p><strong>Die Entwicklung des Baugebietes<\/strong><\/p>\n<p>Die Erschlie\u00dfungsarbeiten begannen Mitte Juli 1997 und brachten einige ung\u00fcnstige \u00dcberraschungen mit sich, die die Vermessung des \u00f6rtlichen Gef\u00e4lles und in diesem Zusammenhang die Abwasserentsorgung betrafen. Kurz darauf begannen die ersten Grundst\u00fcckeigent\u00fcmer mit dem Bau ihres Eigenheimes. Am schnellsten war Familie Thies fertig, die schon im Dezember 1997 in ihr Haus in der Ahornallee 30 einzog.<\/p>\n<p>Bei neuen Vermessungen stellte sich wenig sp\u00e4ter heraus, dass viele Grundst\u00fccke anders zugeschnitten werden mussten, was bei den Eigent\u00fcmern teilweise einige \u00dcberraschung ausl\u00f6ste und zu Ver\u00e4nderungen von Pl\u00e4nen f\u00fchrte. Gleichfalls betraf dies den geplanten Spielplatz, der auf den heutigen Grundst\u00fccken Ahornallee 13 und 15 entstehen sollte: hier waren neben dem Spielplatz noch drei weitere Grundst\u00fccke zur Einzelbebauung vorgesehen. Nach Gespr\u00e4chen in verschiedensten Gremien wurde beschlossen, den Spielplatz doch noch zu bauen. Heute erfreut er sich am Wirtschaftsweg n\u00f6rdlich des Baugebietes gro\u00dfer Beliebtheit zu jeder Jahreszeit.<\/p>\n<p>Viele der \u00fcbrigen Ahornallee-Bewohner zogen im Laufe des Jahres 1998 in die fertiggestellten H\u00e4user. Die Baustra\u00dfe wurde in diesem Jahr zu einer asphaltierten Stra\u00dfe mit gepflasterten Stichwegen, Parkm\u00f6glichkeiten usw., die Ahornb\u00e4ume wurden angepflanzt. Das Baugebiet \u201eAm Redder\u201c war zun\u00e4chst als Mischgewerbe-Gebiet ausgewiesen, wurde durch eine B-Plan-\u00c4nderung aber in ein reines Wohngebiet umgewandelt, und die Grundst\u00fccke wurden neu zugeschnitten. Die ersten H\u00e4user wurden schnell erstellt, die ersten Bewohner zogen schon 1997 ein (Nr.3a und b, Nr.11), das letzte Haus wurde im Jahr 2000 bezugsfertig (Nr. 9b, Nr.10).<\/p>\n<p>Im Jahre 2000 begann der n\u00e4chste Bauabschnitt in der Ahornallee: der Knick am bisherigen westlichen Ende der Stra\u00dfe wurde durchbrochen, der Stra\u00dfenverlauf fortgef\u00fchrt. An diesem Ende der Ahornallee zogen sich die Baut\u00e4tigkeiten von 2000 (2001 Einzug Nr.44, Nr.52) bis 2006 hin, da das Grundst\u00fcck Nr. 54 zun\u00e4chst f\u00fcr Gewerbe &#8211; in diesem Fall eine Seniorenwohnanlage &#8211; geplant war. Diese Pl\u00e4ne zerschlugen sich aber, so dass nach einer \u00c4nderung des Bebauungsplanes ein Wohnhaus erstellt werden konnte.<\/p>\n<p>Die Fertigstellung der Anlagen in und um das Baugebiet Ahornallee \/ Am Redder erfolgte mit dem nachgestellten Megalith-Grab im Jahr 2001, das dem Rundweg um das Gel\u00e4nde zu einer Attraktion verhalf.<\/p>\n<p><strong>Feste und Aktionen<\/strong><\/p>\n<p>Im Sommer 1999 fand das erste Sommerfest des BBB2 e.V. statt: im damaligen Wendehammer (H\u00f6he Ahornallee 13\/15) wurden nachmittags unterschiedliche Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die zahlreichen Familien angeboten: ein Schminkstand erfreute sich gro\u00dfen Andranges; die Freiwillige Feuerwehr Bovenau demonstrierte eine \u00dcbung und lud zum Mitfahren ein; der Tanzkreis Ehlersdorf zeigt sein K\u00f6nnen; und die damalige Ministerin f\u00fcr Frauen, Jugend, Wohnungs- und St\u00e4dtebau, Angelika Birk, stattete den Feiernden einen Besuch ab. Abends gab es eine Disco, Grillgut und Getr\u00e4nke f\u00fcr die Erwachsenen. Es wurde ein sch\u00f6nes Fest, an dem neben den \u201eNeu-Bovenauern\u201c auch einige \u201eAlteingesessene\u201c teilnahmen.<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr Organisation, Vorbereitung und Abrechnung sind seit Beginn der Feste Christine Prie\u00df und Manfred Gehler, die sich auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Feste einiges einfallen lie\u00dfen: Weitere Feste fanden in den Jahren 2001 &#8211; mit einer Zauberervorstellung f\u00fcr die Kinder-, 2003 &#8211; nach Erweiterung der Ahornallee auf dem Grundst\u00fcck 54 und mit gro\u00dfer Kinderolympiade &#8211; und 2005 &#8211; das erste Mal am Gel\u00e4nde um das Megalith-Grab &#8211; statt. Die Freiwillige Feuerwehr war jedes Mal mit dabei, und das Mitfahren auf dem L\u00f6schzug war f\u00fcr die Kinder jedes Mal eine Attraktion. Auch im Jahre 2007 fand bei bestem Wetter ein sch\u00f6nes Sommerfest mit vielen Attraktionen statt. Mittlerweile ist das Sommerfest des BBB2 e.V. eine gute Bovenauer Tradition und wird alle 2 Jahre gefeiert. Impressionen von den Sommerfesten \u00a0gibt es <a href=\"https:\/\/bbb2.de\/?page_id=10\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Hinzu kam die Jahresabschluss\u00fcbung der Wehren Bovenau und Ehlersdorf, die im Herbst 1999 im \u201eNeubaugebiet\u201c stattfanden und beim Grillfest in und um den Carport des Hauses Nr.20 einen w\u00fcrdigen und fr\u00f6hlichen Abschluss fanden. Am Ende der Ahornallee fand 2003 erstmalig das in Bovenau traditionelle Biike-Brennen statt. Auch die Carport-Flohm\u00e4rkte, an denen einige Bovenauer Stra\u00dfenz\u00fcge jedes Jahr beteiligt sind, erfreuen sich gro\u00dfer Beliebtheit. Ein Geheimtipp ist nach wie vor das Angrillen am Neujahrstag um 16:00 Uhr bei Familie Jankowiak oder angrenzenden Carports. Andere so genannnte &#8222;Stichwegfeste&#8220; finden bei Bedarf und bei entsprechend g\u00fcnstigen Wetterlagen statt.<\/p>\n<p><strong>Und weiter\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Inzwischen ist dieses \u201eNeubaugebiet\u201c also mehr als 20 Jahre alt. Viele Bewohner sind fester Bestandteil des Bovenauer Gemeindelebens und engagieren sich beispielsweise im Sportverein, in der Gemeindevertretung, in der Kirche und\/oder in der Theatergruppe Cham\u00e4leon. Manchmal schien es wohl etwas schwierig, in die alteingesessenen Kreise aufgenommen zu werden \u2013 das norddeutsche Temperament braucht ein wenig Zeit, um sich zu erw\u00e4rmen. Inzwischen scheinen die \u201ealten\u201c Bovenauer sich mit den \u201eneuen\u201c weitgehend angefreundet zu haben, deren Wahlheimat eben dieses kleine Dorf s\u00fcdlich des Kanals ist.<\/p>\n<p><strong>Textauszug aus der Bovenauer Chronik, geschrieben von Ilme Bartels, \u00fcberarbeitet und laufend erg\u00e4nzt durch Klaus Thoms<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann im Februar 1997 flatterte den Bovenauer B\u00fcrgern ein Faltblatt aus dem Briefkasten entgegen: aus dem ehemaligen Weidegel\u00e4nde des Bauern Str\u00f6h sollte Bauland werden. Dieses wurde Ortsans\u00e4ssigen und Familien vorrangig angeboten, sp\u00e4ter auch ausgeschrieben. Geplant war ein Teil als reines Wohngebiet (\u201eAhornallee&#8220;), ein Teil als Mischgewerbe-Gebiet (\u201eAm Redder\u201c) auszuweisen. 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